Wir haben in eine 3D-Koordinatenmessmaschine investiert, um die Qualität unserer Prozesskontrolle zu verbessern. Mit ihr können wir unter anderem laufend Daten und Graphen verfolgen, die uns zeigen, ob wir uns den Toleranzgrenzen nähern. Und wenn das der Fall ist, können wir schon korrigierend eingreifen, noch ehe eine Überschreitung stattfindet“, berichtet Martin Madsen, Quality & CI Manager bei Ib Andresen Industri.

 

Und Maschinenführer Jack H. Hansen fügt hinzu: „Mit der Messmaschine werden die Messungen auch einheitlicher, denn der menschliche Faktor bei den Kontrollmessungen entfällt. Außerdem liefert die Messmaschine auch eine laufende Statistik, durch die wir schnell einen Überblick über den Verlauf der Messungen erhalten. Das gibt uns ein besseres Gespür für die Produktion.“

 

Die Investition kostete insgesamt gut 67.000 Euro und eine der Profilwalzlinien von Ib Andresen Industri wurde damit ausgestattet. Rollprofilieren ist effizient bei größeren Serien mit einheitlichen Stahlprofilen.

 

Gerade bei großen Serienproduktionen ist es von Vorteil, Abweichungen möglichst zeitnah auf die Spur zu kommen, was die technische Entwicklung jetzt möglich macht. Hierzu ergänzt Martin Madsen:

 

Wenn wir genügend Daten über einen längeren Zeitraum erfasst haben, können wir sehen, ob die Abweichungen Gemeinsamkeiten aufweisen. Perspektivisch können wir auf diese Weise Abweichungen nicht nur schnellstens feststellen, sondern möglichst ganz vermeiden.“

 

Daneben reiht sich die Investition in die strategische Zielsetzung des Unternehmens ein, die Digitalisierung der Qualitätsarbeit voranzutreiben.

 

Die Wenzel Koordinatenmessmaschine wurde von Kyocera Unimerco geliefert

Unser Auftrag bei Ib Andresen Industri war äußerst interessant, da es sich um ein komplettes Projekt mit Messmaschine, Programmierung von Werkstücken, Integration in die Produktion sowie Datenerfassung und Statistik handelte“, berichtet Verkaufsleiter Jan Møgelmose von Kyocera Unimerco.

 

Die Zusammenarbeit mit Ib Andresen Industri klappte perfekt, weil ganz klare Anforderungen an die Lösung gestellt und keine Kompromisse zugelassen wurden, was auch für uns technisch eine Herausforderung war, und zwar sowohl in Bezug auf den Messprozess selbst als auch die anschließende Visualisierung der Ergebnisse.“

 

Es macht Freude mit einem Kunden zu arbeiten, der konsequent alle Schritte unternimmt, um effizient Daten erfassen und in der Produktion die richtigen Optionen wählen zu können“, äußert Jan Møgelmose abschließend.

 

Bildunterschrift: Quality & CI Manager Martin Madsen steht an der 3D-Koordinatenmessmaschine.